Inkasso
Sind Sie eine Bank?
Viele Schuldner räumen sich heut zu Tage einen zinslosen Kredit ein oder zahlen gar nicht. Einige haben sich angewöhnt, erst nach der dritten Mahnung zu zahlen.
Bei der Forderungsbeitreibung sollte von Anfang an der richtige Weg eingeschlagen werden. Die Forderungsbeitreibung beginnt schon bei Vertragsschluss. Bereits hier müssen die Weichen für eine spätere zwangsweise Durchsetzung der Forderung gestellt werden. Dies bedeutet, dass der Vertragsschluss oder der Auftrag und die Konditionen so genau wie möglich beweissicher festgehalten werden. Mag dies auch teilweise etwas aufwendig sein, so ist es in der heutigen Zeit (viele Profischuldner) unumgänglich.
Kosten
Grundsätzlich muss der Schuldner auch die Kosten für die Beauftragung eines Rechtsanwalts erstatten. Dies gilt auch für die Kosten, die durch eine Ratenzahlungsvereinbarung entstehen. Auch in diesem Bereich richten sich die Kosten grundsätzlich nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Die Kosten müssen zunächst vom Auftraggeber, sprich von Ihnen verauslagt werden. Die Gebührenhöhe richtet sich hier maßgeblich daran aus, welche Leistung der Auftraggeber wünscht. So können die Rechnungen ungeprüft für die Einleitung des außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahrens (Mahnverfahren) übernommen werden. Hierfür kann ich Ihnen, bei entsprechendem Auftragsvolumen günstige Pauschalvereinbarungen anbieten. Soweit die Forderung auch überprüft werden soll (Berechtigung, Durchsetzbarkeit sonstige Risiken) oder andere Druckmittel, die sich aus dem bisherigen Verhalten des Gegners ergeben, genutzt werden sollen richten sich die Gebühren für die außergerichtliche Tätigkeit nach dem Rahmen, den das RVG anbietet. Über die Höhe der Kosten werden Sie selbstverständlich auf Wunsch vorab informiert.
Dienstleistungen der Kanzlei
Für den Fall dass ein Kunde nicht zahlt übernimmt Rechtsanwalt Taskin die außergerichtliche Forderungsbeitreibung einschließlich Telefon Inkasso und leitet fließend in das gerichtliche Mahn oder Klageverfahren über. Oft bietet das Verhalten des Schuldners aber auch eine Angriffsfläche, die als Druckmittel verwertet werden kann. So kommt es vor dass sich Schuldner mit Ihrem Verhalten bei / durch Auftragserteilung strafbar machen oder gegen Vorschriften der Gewerbeordnung (GewO), des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH Gesetzes (GmbHG) usw. verstoßen. Soweit man den Schuldner ihr rechtswidriges bzw. strafrechtliches Verhalten verdeutlich und die Konsequenzen aufzeigt sind viele Schuldner bereit einzulenken.
Alleine schon der Umstand, dass die Schuldner von einem Anwalt angeschrieben werden bewirkt oft die Bereitschaft eine einvernehmliche Regelung zu finden. Denn bisher wurden sie nur von ihrem Auftragnehmer also von Ihnen in Anspruch genommen. Mit der Einschaltung des Anwalts merken die Schuldner "jetzt wird es ernst".
Oft scheitert es auch daran, dass der Schuldner den Betrag nicht auf einmal bezahlen kann. In diesem Fall vereinbare ich für Sie günstige Ratenzahlungsvereinbarungen.
Gute Gründe für die zwangsweise Durchsetzung von Forderungen
Der wichtigste Grund: Sie haben eine gute Leistung erbracht. Hierfür müssen Sie auch entlohnt werden. Durch aktives Forderungsmanagement sichern Sie Ihre Liquidität. Aktiv meint, Sie und nicht Ihr Schuldner bestimmt wie und wo es lang geht. Andernfalls warten Sie darauf, bis Ihr Schuldner gnädiger Weise zahlt.
Auch bei sensiblen oder großen Auftraggebern ist es wichtig, seine Forderung konsequent durchzusetzen. Nur so wird man Sie ernst nehmen. Forderungsmanagement muss nicht unfreundlich oder agressiv beginnen. Ich entwickele mit Ihnen auch ein Konzept wie man A (wichtige / große Kunden), B (gelegentliche, langfristige Kunden) C (Einmalkunden) Kunden anfasst. Das Konzept wird dann in Ihr betriebliches Forderungsmanagement eingearbeitet. Erst wenn alle Stricke reißen, kommen Sie zu mir. Dies ist dann auch die für Sie kostengünstigste Regelung.
Sie sind keine Bank!
Gewährt Ihre Bank Ihnen gerne einen zinslosen Kredit? Nur wenn Sie Ihre Forderungen nicht unhöflich aber konsequent verfolgen bleiben Sie liquide. Dann werden alle Ihre Kunden davon überzeugt sein, dass Sie eine gute Leistung erbracht haben. Denn jeder weiß, eine gute Leistung kostet was, eine schlechte kostet nichts. Viel wichtiger ist noch, dass Sie durch ein schlechtes Forderungsmanagement Kunden anziehen, die nicht oder nur schleppend zahlen wollen. Es wird sich schnell herumsprechen, dass man bei Ihnen kostenlos Leistungen in Anspruch nehmen kann. Außerdem werden Sie als Geschäftsfrau oder Mann nicht ernst genommen. Die Zinsverluste und Forderungsausfälle können Sie, da Sie keine Bank sind, nicht verkraften.
Rechtsanwalt Dipl. – Jur. Marcel Taskin, bearbeitet als Anwalt in Duisburg Meiderich Zentrum Fälle aus dem Bereich Inkasso.